Die „Weitinger Hoamet“
stellt sich vor

 

Das Heimatbewusstsein stärken

Der Förderkreis „Weitinger Hoamet“ wurde im August 1980 gegründet. Er bildete sich aus einem Gesprächskreis von Personen heraus, der sich schon einige Zeit zuvor regelmäßig mit dem Historiker Dr. Siegfried Krezdorn – privat oder auf Schloss Weitenburg – getroffen hatte.

 

Der Name Förderkreis „Weitinger Hoamet“ sollte zugleich Programm sein und die Ziele verdeutlichen.

Im Jahre 1980 fing alles klein an

Erstes konkretes Ziel war die Erhaltung des vor dem Abbruch stehenden kleinen landwirtschaftlichen Anwesens mit der Dorfschmiede von Andreas Gaus mitten im Flecken. Aus versicherungs- und entschädigungsrechtlichen Gründen konnte das Projekt aber nicht verwirklicht werden.

Dafür konnte auf Betreiben der „Hoamet“ die 1274 erstmals urkundlich erwähnte Weitinger Mühle vor dem Abbruch bewahrt und unter Denkmalschutz gestellt werden. Sie wurde vom Besitzer Heiner Norz aus Rottenburg, selbst förderndes Mitglied der „Hoamet“, 2017/2018 grundlegend saniert und ist nun zu einem richtigen Schmuckstück geworden. Mit seiner Unterstützung konnten wir auch das von der „Hoamet“ gepflegte Feldkreuz gegenüber der Weitinger Mühle restaurieren lassen.

Außerdem sollte im Zuge des damals schon aktuellen Ausbaus der Ortsdurchfahrt ein Kahlschlag verhindert werden. Heute hat Weitingen eine der schöneren Ortsdurchfahrten der Umgebung, die als gelungenes Werk der Dorfentwicklung bezeichnet werden kann.

Des Weiteren betrachten wir es als Aufgabe, mit dazu beizutragen, die Ortsgeschichte festzuhalten und zu dokumentieren (siehe „Publikationen“). Zudem hat „Hoamet“-Vorsitzender Hermann Nesch u. a. maßgeblich an mehreren Festschriften örtlicher Vereine und der Katholischen Kirchengemeinde Sankt Martinus mitgearbeitet. Auch der Beitrag über die Urnburg im Buch „Burgruinen am Neckarknie bei Horb“ des Kultur- und Museumsvereins Horb und Beiträge für das Kreisjahrbuch Freudenstadt sowie in den Tageszeitungen gehören dazu. Sie sollen ebenso noch in kleinen Schriften publiziert werden.

Der historische Aspekt unserer Arbeit zeigt sich v. a. auch in unserer „Hoametscheuer“ mit seinem Dorfmuseum und beim Festprogramm der Weitinger Heimattage mit dem Festumzug sowie mit den Vorführungen und begleitenden Ausstellungen. Nicht zu vergessen auch die jährlichen Stadtbesichtigungen in der Umgebung sowie örtliche historische Dorfrundgänge und Führungen.

Insgesamt bietet die „Weitinger Hoamet“ mit ihrer Arbeit und ihrem Angebot ein breites Spektrum an Heimat- und Brauchtumspflege, das schon mehrfach als Vorbild für andere Vereine und Dorfgemeinschaften gedient hat.

Unser Vereinsgebäude – die „Hoamet-Scheuer“

Eines der satzungsmäßigen Ziele der „Weitinger Hoamet“ war und ist die Einrichtung eines Dorfmuseums. Nach vielen Ansätzen und langer Suche konnten wir 2004 das frei gewordene ehemalige Lagerhaus der Raiffeisenbank in der Dekan-Wagner-Straße erwerben und den Traum auf ein eigenes Zuhause verwirklichen.

Im Oktober 2010 konnten wir mit den Umbauarbeiten beginnen, wobei Mitglieder, Freunde und Gönner rund 1000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet haben. Mit einem kleinen Fest wurde das schmucke Gebäude am 12. und 13. April 2013 feierlich eingeweiht und eröffnet. Seither stehen dem Verein in seinem „museumsähnlichen Gebäude“ ein Aufenthaltsraum, Toiletten und auf zwei Ebenen große Lager- und Ausstellungsflächen für Dokumente und alte Gerätschaften aus dem früheren dörflichen Leben zur Verfügung.

Der Verein hat, einschließlich Kauf und Umbau, rund 135 000 Euro investiert. Die Gemeinde hat sich mit einem Zuschuss von insgesamt 28 000 Euro beteiligt. Dafür möchten wir uns auch an dieser Stelle nochmals sehr herzlich bedanken, ebenfalls bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie bei den vielen Spendern und Sponsoren.

Mit Tagen der offenen Tür bieten wir zu bestimmten Anlässen Einblick in das Gebäude und feiern am Fasnetsonntag eine zünftige „Hoametscheuer-Fasnet“.

Immer wieder melden sich Gruppen und Vereine zu einer Besichtigung an. Auch werden die Räume ab und zu als ideale Kulissen für verschiedene Fotomotive und Fotoshootings genutzt.

NEUES VON DER „WEITINGER HOAMET“

 

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