Unsere Vereinsgebäude – die „Hoamet-Scheuer“

Eines der satzungsmäßigen Ziele des Förderkreises „Weitinger Hoamet“ war und ist die Einrichtung eines Dorfmuseums. In welcher Form das sein sollte, darüber gab es viele Ansätze und Versuche, die entweder aus Kostengründen oder aufgrund räumlicher Gegebenheiten scheiterten. Im Jahre 2004 konnten wir nach längerer Suche das frei werdende ehemalige Lagerhaus der Raiffeisenbank in der Dekan-Wagner-Straße zu einem fairen Preis von 32 500 Euro zuzüglich Nebenkosten erwerben und den Traum auf ein eigenes Zuhause verwirklichen.

Das Raiba-Lagerhaus früher

Eines der satzungsmäßigen Ziele des Förderkreises „Weitinger Hoamet“ war und ist die Einrichtung eines Dorfmuseums. In welcher Form das sein sollte, darüber gab es viele Ansätze und Versuche, die entweder aus Kostengründen oder aufgrund räumlicher Gegebenheiten scheiterten. Im Jahre 2004 konnten wir dann nach längerer Suche das frei werdende ehemalige Lagerhaus der Raiffeisenbank in der Dekan-Wagner-Straße zu einem fairen Preis von 32 500 Euro zuzüglich Nebenkosten erwerben und den Traum auf ein eigenes Zuhause verwirklichen.

Zunächst war es einmal nur wichtig, endlich eigene Lagerräume zu besitzen, um unser Sammelgut an alten Gerätschaften aus Handwerk, Haus- und Landwirtschaft unterzubringen, die auf verschiedene Scheunen und Speicher verteilt waren und zum Teil noch sind, zu besitzen.

Danach wurden mehrere Vorstellungen zum Aus- und Umbau des Gebäudes entwickelt, die – mit Unterstützung der Gemeinde – bis zur Einrichtung eines Dorfmuseums mit einem öffentlichen Veranstaltungsraum mit Baukosten von rund 160 000 Euro reichten. Dafür wurden uns vom Regierungspräsidium Karlsruhe bereits auch Mittel aus dem Förderprogramm „Entwicklung Ländlicher Raum (ELR)“ zugesagt. Aus Kostengründen und aufgrund von Auflagen, die noch höhere Kosten verursacht hätten, wurde auf diesen „Exklusivbau“ letztlich verzichtet und eine kleinere Lösung angestrebt, die immerhin noch rund 85 000 Euro erfordert. Die Gesamtkosten für den Erwerb und Bau betragen somit rund 120 000 Euro. Ob das letztlich reichen wird, ist ungewiss. In dankenswerter Weise wurden uns von der Gemeinde für den Erwerb 5 000 Euro und für den Umbau 20 000 Euro bewilligt.

Zurzeit befindet sich der Umbau im letzten Stadium. Die Außengestaltung ist bis auf Kleinigkeiten abgeschlossen, während im Innenraum noch einige Arbeiten anstehen. Das Ende aber ist absehbar. Dem Verein stehen dann in seinem „museumsähnlichen Gebäude“ ein Aufenthaltsraum, Toiletten und auf zwei Ebenen große Lagerflächen für alte Gerätschaften zur Verfügung. Den angekündigten Tag der offenen Tür am 3. Oktober müssen wir allerdings auf April 2013 verschieben.